Black Vulpine 2015 Hidden Places

Suchtgefährdend, unerwartet großartig und scheinbar aus dem Nichts erobern BLACK VULPINE mein Herz, meine Ohren und die meiner Nachbarn! BLACK VULPINE sind mehr als eine starke Mischung aus QUEENS OF THE STONE AGE und BLOOD RED SHOES, weil das vorliegende Debütalbum „Hidden Places“ wie ein Roadmovie wirkt: eine endlose Reise durch das pralle Leben, gespickt mit Verkwetschungen, Schnittwunden und tief sitzenden Ängsten. Man könnte auch RED FANG oder BLACKMAIL als Referenzen erwähnen, irgendwo zwischen all´ dem wuselt sich der Dortmunder Vierer durch und nimmt alle Zuhörer mit, auf einen psychodelischen Ritt durch´s wilde Westfalen.

In der staubtrockenen Prärie von Dortmund sind Sarah (Gesang/Gitarre), Daria (Gitarre/Gesang), Stefan (Bass) und Rüdiger (Schlagzeug/Gesang) dem Stoner-Rock verfallen, angeblich schon über zehn Jahre, was lange währt u.s.w. BLACK VULPINE haben sich eine Soundtiefe erarbeitet, die hierzulande ihresgleichen sucht. Erinnert mich an die oben genannten Bands vor allem wegen der spacigen Herangehensweise an die Gesangslinien, die dich mitnehmen zu den versteckten Plätzen deiner Biografie. Eine besondere Erwähnung verdienen hierbei die Backgroundvocals von Daria und Rüdiger, die leiten den Sound in tranceartige Sphären, die mit Tiefe und Druck von Bass und Schlagzeug gepusht werden. Ich will da gar nicht erst einzelne Songs besonders erwähnen, weil: das ganze Album ist großartig! / Marko Fellmann

momentofcollapse.com // 48:48 // blackvulpine.de // video //

Advertisements