12inch_Cover_1LP_3mm

Durchgeknallter noisiger Lo-Fi-Garagepunk aus Coburg/Melbourne, der beweist, was alles mit einem 4-Spur-Tascam möglich ist! MOD VIGIL haben sich passenderweise nach einem Medikament gegen Schlafsucht benannt. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, beschleunigter Puls und Schwitzen gehören dummerweise dazu, wenn das zentrale Nervensystem schlapp macht. Aber egal: das australische Trio rockt das Haus und liefert hier in knapp 20 Minuten alles, was das Noiseherz begehrt: Musik zum Kopf an die Wand schlagen auf 45 rpm!

Driving is easy“ ist gefährlich wie eine Autofahrt ohne Bremse. „Deaf Proof“ rotzt die letzte Flüssigkeit aus der Speiseröhre. Trout Casualty“ und Rare Au-Pair“ sind die vermutlich zugänglichsten Stücke, verankert in einer Zwischenwelt aus Wut und Willen, in unmittelbarer Nachbarschaft zu TEN VOLT SHOCK, KIDS OF ZOO und irgendwie auch FUTURE OF THE LEFT. Der Gesang ist immer verzerrt und es gibt nicht einen ruhigen Moment auf dieser auf 300 Exemplare limitierten Platte. In der Tat aufgenommen auf einem 4-Spur-Rekorder im Haus des Sängers, nachträglich noch ein bisschen hübsch aufgemastert. Will ich Live sehen! / Marko Fellmann

X-Mist // 19:47 // Mod Vigil

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