Bahnhof Schwarzburg - Bahnhofsjugend - Cover_A

Schräges Ein-Mann-Projekt, abgekürzt BHFSWBG, mit abgefahrenen Homerecordings zwischen DEW, GEWALT und LE SHOK. „Festzelt“ beginnt wild-punkig wie PLASTIC BERTRAND, allerdings mit der resignierenden Erkenntnis „Eigentlich sind Türen nichts für mich“: gute Nummer! „247“ hat ein 80er-Bass-Pattern, der das Kranke im Leadgesang zur Schleife bindet. „Kauf dir was“ eröffnet die B-Seite und präsentiert sich als Hit: post-punkiger Bass, Gitarre, die mehr Soundsamplestation ist, als Saiteninstrument. Und ein Gesang, der durch simpelste Wiederholungen, so etwas wie Mitsingaura herstellt. „Autoauto“ ist kompletter Blödsinn: da hätte man lieber die „Schwarzburg“-Polka draufpacken soll. Die gibt es stattdessen als Bonustrack zum Download dazu. Limitierte Auflage von nur 150 Exemplaren, auf dickem Vinyl, mit Schablone besprühte Cover aus schwarzem Karton, dazu noch Textbeilage und Download-Code. Aus dem Umfeld von KURT, TEN VOLT SHOCK und YASS. / Marko Fellmann

chuchurecords // anker // 7:34 // bhfswbg

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